Elefantentreffen 2013

     

 

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Elefantentreffen 2013

Das diesjährige Elefantentreffen stand für uns unter einem schlechten Stern.

Marcel hatte sein 250er MZ-Gespann am Mittwoch fertig zusammengeschraubt und danach seine ersten Übungsstunden absolviert. So ging es dann nach unserem Treffen am Donnerstagmorgen um 8:45 Uhr los. Die Fahrt dauerte aber nur knapp 6 Minuten, dann geschah es. Das Gespann wollte nicht so um die Kurve wie es sollte und kollidierte mit der Leitplanke der Autobahnauffahrt.

Das Gespann und die Leitplanke wurden sofort fachgerecht untersucht und es wurden keine Schäden festgestellt. Ein gerade ankommender Wagen der Autobahnmeisterei fuhr daraufhin auch gleich weiter.

Marcel wurde auf eine Proberunde Richtung Seligenstadt geschickt und kam mit dem Ergebnis zurück, dass das Vorderrad wohl einen leichten 8er hätte und er Schmerzen am rechten Handgelenk habe. Also ging es wieder zurück und wir lieferten Ihn und die MZ zu weiteren Untersuchungen wieder zu Hause ab.

Wie sich gegen Mittag bei einem Telefonat herausstellte, war dies auch die richtige Entscheidung. Das Röntgen hatte ergeben das ein Bruch vorlag und der Unterarm war eingegipst worden.

Dann ging es mit einer dreiviertel Stunde Verspätung wieder los. Die Fahrt über die A3 Richtung Süden verlief recht gut und wir kamen nach einem Tankstopp und einer Rast bei herrlichem Wetter gegen 14:45 Uhr in Loh an.

Hier wurden wir von Tim in Empfang genommen, der uns zu unserem Zeltplatz führte. Die unbefestigten Hauptgehwege glichen bereits einem Schlammfeld. Von Schnee war nicht mehr viel zu sehen. Das konnte uns aber nur wenig beeindrucken. Wir bauten das zweite Zelt auf bzw. ich räumte meine Sachen in das bereits von Tim am Mittwoch aufgebaute Zelt. Der weitere Nachmittag und Abend verlief gemütlich mit unseren Bayerischen Zeltnachbarn am Lagerfeuer und beim Grillen. Zum Abschluss ging es noch einmal in die Yeti Bar.

Am Freitag machten wir unseren Rundgang zum Motorräder ansehen sowie zum shoppen im den Kessel. Danach ging es quer durch das Gelände zum Kiosk am Eingang, um uns dort zu stärken und an der Straße entlang die dort geparkten Motorräder anzusehen. Wir liefen an der Yeti Bar vorbei und trafen dort Tim P., den wir dann  zu unserem Lagerplatz begleiteten. Es setzte mittlerweile auch leichter Regen ein der gegen Nachmittag immer stärker wurde. Nach der Zubereitung unserer weiteren Grillspezialitäten und Suppen am späten Nachmittag, beschlossen Rudolf und Lisa in den Ort zu laufen, um es uns dort in einer trockenen und warmen Halle gut gehen zu lassen. Tim fuhr lieber und ich war als Lauffauler sein Sozius.

Da ich sowieso am Samstag zurückfahren musste, beschloss der Rest der Truppe ebenfalls am Samstag zurück zu fahren. Somit war zeitiges schlafen gehen angesagt. Leider goss es die ganze Nacht und so manches Zelt füllte sich mit erfrischendem Nass.

Um halb acht fingen wir an zusammen zu packen. Nachdem wir mit Rudolf und Lisa das Guzzi Gespann aus dem gröbsten Matsch geschoben haben, begann für Rudolf die Bastelstunde, die Guzzi wollte nicht mehr richtig laufen. Kerzenwechsel, Zündspulentausch etc. In der Zeit bauten Tim und ich unser Zelt ab, räumten unseren Platz auf und ich holte meine GS nach unten um diese zu beladen.

Die Guzzi war mittlerweile fahrbereit und Rudolf nahm Anlauf um nach oben zu kommen. Wir wollten uns dann oben Richtung Wackelstein treffen. Ich hatte aber Probleme meine Tankrucksack an den verdreckten Spanngurten festzubekommen und kam erst etwas später los.

Kurz und knapp wir haben uns verpasst. So fuhr ich etwas schneller um die Truppe einzuholen, was mir aber bis zu Hause nicht gelang, die waren nämlich irgendwo hinter mir. So traf ich knapp eineinhalb Stunden vor dem Rest zu Hause ein. Aber wir sind alle gut zurückgekommen und nächstes Jahr haben wir bestimmt wieder mehr Glück, unfallfrei und mit Schnee, auf dem Elefantentreffen 2014.

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